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Harald Weiß—Maler

Bildergalerien







Transformation &
Responsibility





„Wols, Jackson Pollock, Emil Schumacher, Robert Rauschenberg, Sam Francis, Cy Twombly, Fred Thieler haben Wege gebahnt, denen Weiß folgen kann.“

Die Bilder entstehen in einem Prozess der Kommunikation, in den naturgemäß meine Gedanken, Körperimpulse, Bewegungen sowie Intuition, Erfahrung und Zufall einfließen.

Der Beginn eines Bildes ist oft ziellos, ohne eine bestimmte Richtung, ohne Orientierung. Nicht selten geben Objekte aus der Natur einen ersten Anstoss, z. B. Baumstämme, Wurzeln, Steine, Pilze, Erde, Schwämme, Sand und Erde.

Ich will am Beginn nichts Bestimmtes ausdrücken und male keine Ideen und keine Abbildungen von Dingen aus der drei-dimensionalen Welt.

Die Bilder sind kein Ausdruck eines bestimmten persönlichen Empfindens wie Freude, Wut, Angst oder Traurigkeit. Sie stellen also keine Selbstbehauptung dar.

Einige der Bilder setzen sich mit sog. aktuellen Themen wie Migranten auf dem Mittelmeer oder mit Tod oder Glück auseinander.
In manchen der Bilder können Anklänge von Motiven aus der Natur gesehen werde.

Beim Malen selber versuche ich dem Bild zu folgen, dialogisch, responsiv. D. h. anknüpfend, einfügend, spielerisch, auch zerstörerisch gehe ich voran. Vergleichbar dem Improvisieren im Modern Jazz, im Free Jazz.

Der Prozess des Malens ist scheinbar frei, tatsächlich folgt er einer ständigen Kommunikation mit dem, was schon da ist, oder da war.

Alles erscheint möglich, aber nicht jeder Weg kann gegangen werden.

Von sog. abstrakter oder gegenstandsloser Malerei zu reden, geht hier wohl fehl. Sie ist im Gegenteil sehr konkret; ihr Gegenstand ist sie zunächst selber.

Viele der Bilder verbergen außerdem etwas. Sie lenken den Blick auf eine Welt außerhalb ihrer Selbst.

Im Betrachten, erneut also in der Kommunikation mit dem Bild, entsteht eine eigene Wirklichkeit. Anders gesagt, die Bilder können immer wieder neu anknüpfen an die Welt derer, die sie sehen wollen. Das mag selbstverständlich erscheinen.

Malerei zeigt auch das, was nicht da ist, was nicht auf der Leinwand anwesend ist. Und sie zeigt das, was unverständlich ist.

Neben Bildern auf Leinwand gibt es eine größere Anzahl von Mono-Typien (meist kleiner als DIN A4) auf Papier und andere Arbeiten auf Papier (90 x 70 cm und deutlich größer ). Naturgemäß gibt es zudem viele Bleistift-Zeichnungen.

Harald Weiß—Berlin, 2020









CV



kommt aus einer Familie von Soldaten und Kaufleuten

hat sehr gerne studiert und als Volkswirt an der Universität Kiel gearbeitet

dann in verschiedenen wirtschaftsnahen Bereichen in Ministerien gearbeitet

war lange gewählter Arbeitnehmer*- Vertreter

ist seit drei Jahrzehnten Mitglied einer Gewerkschaft

hat Segeln gelernt, und Reiten, Singen und E-Gitarre spielen

sich lange für Modernen Tanz interessiert

kommt seit langem immer wieder zum Malen zurück und

malt heute immer weiter

lebt in Berlin

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Some say „he treats horses good and is friendly to strangers“


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